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Organisation der Woche: German Doctors e.V.

Unsere Organisation der Woche sind diesmal die German Doctors. Wir haben uns mit Florian Rühmann, dem Leiter des Online-Marketings dieser Organisation, unterhalten:

Organisation der Woche: German Doctors e.V.

 

Was macht Eure Organisation goood?

Die Arbeit der German Doctors folgt dem Leitbild, dass jedem Menschen unabhängig von seiner Herkunft ein Recht auf medizinische Versorgung zusteht. Darum führen wir freiwillige Arzteinsätze in Entwicklungsländern durch und helfen dort, wo das Elend zum Alltag gehört. In acht Projekten auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone helfen die German Doctors ehrenamtlich, mittellose Patienten zu behandeln, die dringend auf medizinische Hilfe angewiesen sind. Die eingesetzten Mediziner arbeiten in ihrem Jahresurlaub oder im Ruhestand für einen Zeitraum von 6 Wochen und verzichten dabei auf jegliche Vergütung. Seit 1983 wurden so über 7.000 Einsätze mit mehr als 3.100 freiwilligen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.

 

Was war ein goooder Moment in den letzten Monaten für Ihre Organisation?

Unser erklärtes Ziel ist es, einen Beitrag zur Senkung der hohen Mütter- und Kindersterblichkeitsrate zu leisten. In Sierra Leone beispielsweise sind die offiziellen Zahlen leider erschreckend: Von tausend lebend geborenen Babys sterben 107. Und doch gibt es auch dort unglaubliche Erfolgsgeschichten, die uns zum Weitermachen und Besserwerden anspornen: Kürzlich kam in unserem dortigen Krankenhaus ein Frühchen zur Welt. Unsere Einsatzärztin hatte wenig Hoffnung, dem kleinen Mädchen helfen zu können, denn das Kind wog nur 990 Gramm. Obwohl es rund 12 Wochen zu früh das Licht der Welt erblickte, atmete und strampelte das kleine Mädchen nach Kräften. Das kleine Mädchen, unter unseren Mitarbeitern liebevoll „little princess“ genannt zeigte, was in Ihr steckt und überstand so die ersten Tage. Stündlich gaben die Schwestern ihr abwechselnd Muttermilch über eine Magensonde und Glukose über die Vene, damit sich ihr Magen langsam an Nahrung gewöhnen konnte und der Blutzucker stabil blieb. Natürlich gab es während der ersten Lebenswochen auch Rückschläge. Der gravierendste war eine schwere Bronchitis, wodurch „little princess“ wieder Sauerstoff benötigte und aufgrund der Hustenattacken nur über die Magensonde ernährt werden konnte. Doch ihr Lebenswillen und die rund-um-die-Uhr Betreuung sorgten dafür, dass unsere kleine Prinzessin sich prächtig entwickelt hat und nach fast drei Monaten Krankenhausaufenthalt mit einem stolzen Gewicht von 1,6 Kilogramm nach Hause entlassen werden konnte.

 

Wie bzw. wobei hilft Euch die goood Community, wenn sie für die Organisation spendet? 

In erster Linie möchten wir unsere Projekte weiter ausbauen und die Versorgung der Patienten vor Ort für längere Zeit sicherstellen. Neben der Gesundheitsfürsorge tragen begleitende Präventivmaßnamen wie Ernährungsprogramme oder Hygieneschulungen und die Ausbildung lokaler Mitarbeiter dazu bei, die Gesundheit unserer Patienten auch langfristig zu verbessern. Jedes unserer Projekte ist einzigartig und für die Menschen vor Ort überlebenswichtig. Eines ist allerdings überall gleich: Wir leisten Hilfe, die bleibt. Für die Ärmsten der Armen.

 

Was motiviert Dich persönlich bei der Organisation aktiv zu sein? 

Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man mit seiner Arbeit nicht nur das eigene Leben, sondern auch das anderer Menschen verbessern kann. Krieg und Armut sorgen dafür, dass viele Menschen weltweit auf der Flucht sind und sich dabei in große Gefahr bringen. Wir möchten dabei helfen, die Zustände in den jeweiligen Ländern zu verbessern und unseren Patienten ein selbstbestimmtes Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen.

 

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft?

Da sich die Zustände in unseren Projektländern leider nur sehr langsam verbessern, wäre es wünschenswert, wenn wir unsere Arbeit intensivieren und ausbauen könnten. Dafür benötigen wir weiterhin die tatkräftige Unterstützung unserer Spender und müssen unsere Bekanntheit steigern. Es wäre toll, wenn noch mehr Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam werden und unsere Motivation zu helfen, teilen.

 

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Hier findest Du die German Doctors.

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 Danke für das Gespräch! 

Von Nunu Kaller am 17.04.2017

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